eMotion X

eMotion X: „Angst! Gibt es bei uns nicht?“

Widerstand ist ein Ausdruck von Angst. Mit unseren eMotion X Ansätzen decken wir stark verhärtete Verhaltensmuster auf und bauen die damit verbundenen Widerstände ab.

Angst ist in richtigem Maße eine intelligente Schutzfunktion wenn Vertrauen, Besitzstand, Anerkennung und Selbstwert (wenn auch nur gefühlt) bedroht sind. Wenn wir allerdings Widerstände nur kognitiv mit fruchtlosen „Redekuren“ bearbeiten, so entstehen aus der Schutzfunktion häufig versteckte Verhaltensmuster, die unbewusst Neuerungen blockieren oder gar sabotieren.

In einer Organisationsaufstellung werden die Hintergründe von Widerständen aufgedeckt, erkannt und erlebt. Damit werden sie bearbeitbar sowie in der Gruppe gelöst und abbaubar. Mit Hilfe von embodimentfokusierter Psychologie können Widerstände auch im Einzelcoaching gelöst werden.

In der Kollegialen Beratung helfen sich die Mitarbeiter schlichtweg selbst. Veränderungsmanagement, Teambildung, Konfliktlösung und Personalentwicklung zum geringsten Budget.

Behavior eMotion ist ein völlig neuer Ansatz im Bereich Change Management. Unser Ziel ist ein dauerhafter, sich selbst organisierender „ChangeFlow“. Wir glauben, dass mehr als 2/3 aller Veränderungsmaßnahmen ihr Ziel deshalb nicht erreichen, weil im klassischen Change Management überwiegend kognitiv (mit dem Verstand) gearbeitet wird. Selbstverständlich arbeiten auch wir kognitiv. Vor allem aber konzentrieren wir uns auf die Bedürfnisse und Emotionen (limbisches System), denn hier entstehen hauptsächlich die Impulse für unser Denken, Sprechen und Handeln.

Warum scheitern 83 % aller Change Management Maßnahmen?

Weil die meisten Veränderungsprozesse „reine Redekuren“ sind. Für viele Change Manager gilt sogar die Gleichung: Change Management = Kommunikation. Auch wir glauben, dass Kommunikation ein zentraler und wichtiger Baustein im Change Management ist.
Gespräche können Ängste und Widerstände aufdecken. Manche hinderlichen Emotionen oder Beziehungsmuster haben wir aber so gut in uns versteckt, dass wir sie kognitiv nicht wahrnehmen können. Rationale kommunikative Maßnahmen allein greifen hier zu kurz.

Behavior eMotion arbeitet „ganzmenschlich“!

„Ganzmenschlich“ fängt bei uns zunächst im Kopf an. Wir konzentrieren uns nicht nur auf den Verstand, sondern vor allem auf das Limbische System (Emotionen) und das Stammhirn (Instinkte, Ängste).

kopf

Die Hierarchie im menschlichen „Headquarter“

Das rationale, verstandesmäßige Arbeiten im klassischen Change Management hat vor allem zwei Nachteile:

  1. Man nutzt nur einen Teil der beeinflussbaren Ebenen im Gehirn
  2. Der Verstand besitzt die geringste Handlungsvollmacht

hirn

Die mächtigste Abteilung: das Stammhirn

Seit Urzeiten reagiert der Mensch auf Veränderungen reflektorisch mit einer sogenannten Bedrohlichkeitsprüfung. Je nachdem wie die Prüfung ausfällt reagiert er dann mit Flucht, Kampf, „Sich tot stellen“ oder Neugier. Empfinden wir das Neue als ungefährlich, dann werden wir neugierig und probieren es aus. Der erste Schritt zur Veränderung.

Gegen unsere Instinkte (Hunger, Existenzangst, Sexualtrieb etc.) ist das limbische System und der Verstand nahezu machtlos. Doch das Stammhirn hält sich zumeist aus dem „Tagesgeschäft“ zurück und konzentriert sich auf seine wichtigsten Funktionen, wie die Steuerung des Herzens und der Atmung.

Die eigentliche Schaltzentrale: das limbische System, Sitz unserer Emotionen

Alles, was wir sehen, hören, riechen, fühlen oder schmecken, nehmen wir zuerst im limbischen System wahr und bewerten es auch zunächst nur emotional, indem wir es mit abgespeichertem implizitem Wissen (emotionales Gedächtnis) vergleichen. Je nachdem, was bei dieser Bewertung herauskommt, sendet das limbische System einen Impuls zum Verstand, den dieser dann in eine Handlung (Gedanken, Worte, Taten) umsetzt. Natürlich nimmt der Verstand diesen Impuls nicht kritiklos auf und setzt ihn um. Auch im Neo Kortex findet zunächst eine Bewertung statt.

Im Idealfall stimmt der unbewusste Impuls mit dem bewussten überein, z.B. ein Sonntagsspaziergang im Sonnenschein. Bei unseren guten Vorsätzen zum neuen Jahr bekommen wir aber oft die Durchsetzungsmacht des limbischen Systems zu spüren. Unser Verstand versucht mit dem Impuls „Ich will gesund leben, ich will mit dem Rauchen aufhören!“ die Handlungshoheit an sich zu reißen. Doch zumeist setzt sich nach wenigen Tagen das mächtigere Bedürfnis aus unserem emotionalen Gedächtnis durch: „Ich will Stress abbauen, ich will beruhigt werden!” Alle unsere Entscheidungen treffen wir auf Basis unbewusster Bedürfnisse.

Gefühle steuern uns also, aber unsere Emotionen sitzen nicht nur im Kopf

Wir nehmen unsere Gefühle nicht nur im Kopf wahr. Unsere Emotionen sind ganzkörperlich wahrnehmbar (Gänsehaut, Herzklopfen, flauer Magen, weiche Knie…). Gefühle können auch durch körperliche Stimuli verändert werden (Akupunktur). Behavior eMotion nutzt diese Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche.

Behavior eMotion geht sogar über die körperlichen Dimensionen hinaus

Der Mensch besitzt mehr Sinneskanäle, als die uns bekannten. Irgendwie scheint alles mit allem verbunden zu sein. Für viele Quantenphysiker scheint es sogar sicher zu sein, dass unser Bewusstsein außerhalb von unserem Körper existiert. Diese unsichtbaren Verbindungen machen wir uns bei der Organisationsaufstellung zu Nutze. Die Aufstellungsarbeit zeigt uns in einer räumlichen Darstellung die Beziehungsstrukturen einer Organisation. Die Methode ermöglicht es uns sehr komplexe Zusammenhänge, einfach und deutlich darstellen und nachvollziehen zu können. Dadurch können Entscheidungen schneller und zielgerichteter getroffen werden. Die Organisationsaufstellung zeigt nicht nur den Status Quo an, sondern gibt auch Ideen in Richtung einer positiven Veränderung.

Ganzmenschlich bedeutet für uns also weit mehr, als nur kognitiv zu arbeiten

In der Organisationsaufstellung arbeiten wir zum Teil simultan auf vier Ebenen:

  • Verstand: Was siehst Du?
  • Emotionen: Was empfindest Du?
  • Widerstände, Ängste: Wovor hast Du Angst?
  • Beziehungsstruktur: Ist hier Dein idealer Platz? Stehst Du hier richtig?

Die einzelnen Module unserer Methode sind:

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