Agiles Lernen

„Muß ich alles selber machen?“

sprinters

Es entwickeln sich ganz plötzlich Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen. Wir verfolgen das Prinzip nachhaltiger Personalentwicklung on the job – immer in Reflexion zur Unternehmensstrategie und –kultur:

orga-lernenIn der theoretischen Führung ist man sich darüber sicherlich einig: Arbeitswelten befinden sich schon seit geraumer Zeit in einem Umbruch hin zu immer höherer Komplexität. Mitarbeiter sollen und müssen deshalb mehr Eigenverantwortung tragen und in „bereichsübergreifenden“ Prozessen arbeiten. Damit ein her geht auch eine gänzlich veränderte Führungskultur – von Weisung und Kontrolle hin zu mehr Coaching.

Die Anzahl derer, denen Verantwortung und Coaching Fähigkeiten auf den Leib geschnitten sind, sind bisher aber eher gering. Wie schaffen wir es also „ein mehr“ an solchen Kompetenzen verteilt auf „ein mehr“ an Menschen im Unternehmen?

Die Personalentwicklung im engeren Sinne würde entsprechende Seminare auswählen und die Mitarbeiter dort hin schicken. Aber was erreicht ein solches Seminar? Sicherlich wird etwas gelernt, lernpsychologisch aber eher im Sinne eines Verbesserungslernens kurzfristiger Art.

Deshalb verfolgen wir für unsere Kunden den Ansatz eines Erneuerungslernens langfristiger Natur. Denn kontinuierliches Erneuerungslernen führt zur Agilität, und zwar nicht nur einzelner Menschen im Unternehmen, sondern auch der Organisation an sich. Anstatt dem typischen Single Loop Lernen in Seminaren, schaffen wir in Organisationen „Lernumgebungen“, bei denen organisationales Lernen nach dem Prinzip des Mehrfach Loops stattfindet.

Eine agile Lernkultur entwickelt Schlüsselqualifikationen: Entscheidungs-, Kommunikations- und Problemlösefähigkeit sowie Flexibilität

Bei der Anwendung agiler Lern- und Arbeitsmethoden werden genau diese Kompetenzen entwickelt: Entscheidungsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Problemlösefähigkeit und Flexibilität.

Wir gestalten solche Lernumfelder stets im Kontext der Unternehmensstrategie, der Organisationslogik sowie der Unternehmenswerte. Es entwickelt sich somit etwas ganz wertvolles, was in keinem Seminar vermittelt werden kann:

  • die persönliche Identifikation mit der Strategie, der Struktur und der Kultur des Unternehmens und
  • es entwickeln sich „ganz plötzlich“ Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen und können.

Agile Arbeits- und Lernmethoden lassen sich zudem problemlos in den Arbeitsalltag integrieren. Egal ob es um Entwicklungsprojekte, die Umsetzung von Organisationprojekten, Qualitäts- und Fehlervermeidungsmethoden, die Neukundenakquise, Strategieumsetzung oder Optimierungsprojekte im Controlling geht.

Unsere Prinzipien beim Einsatz agiler Lern- und Arbeitsmethoden:

  • Gruppendynamische Prozesse mit Rollenverständnis
  • Handeln und Verhalten in Reflexion der Unternehmensstrategie, Organisationslogik und Unternehmenskultur
  • Lernen von und mit einander
  • umsetzbare Arbeitspakte
  • Selbstorganisation
  • Transparenz
  • Ziel und Ergebnisorientierung
  • Visualisierung
  • Eskalation

Unsere agilen Methoden, aus denen je nach Anforderung auch entsprechende Bausteine anwendbar und kombinierbar sind:

  • Agiles Projektmanagement: Befähigung von Menschen zur adaptiven Planung, schnellen Abstimmung und flexiblen Anpassung.
  • Scrum: Form des agilen Projektmanagements, bei der Projektmitarbeiter unterschiedliche Rollen einnehmen. Projektaufgaben ergeben sich aus den Kundenanforderungen. Dies können externe, aber auch interne Kundenanforderungen sein. Da sich das Team bei den täglichen Projektbesprechungen um seine gemeinsamen Aufgaben – die visualisiert sind -versammelt, hat sich für diese Methode der Begriff Scrum (=Gedränge) etabliert.
  • Kanban: Schaffen von Transparenz durch die dynamische Visualisierung des „Arbeitsflusses“, „Arbeitsfortschrittes“ und des „Eskalations- und Lösungsmanagements von Hindernissen“.
  • Transaktionale Kommunikation: Verstehen und Verändern von Denk- und Kommunikationsmustern durch entsprechende Kommunikationstrainings
  • Agiles Prozessmanagement: Befähigung von Menschen zum selbst organisierten Handeln, so dass sie in kleinen aber beständigen Schritten den notwendigen Wandel und die Optimierungen herbeiführen, gestalten und umsetzen können